Veranstaltung am 27.07. in Göttingen: Unsere Solidarität gegen ihre Knäste

 

Im Nachklang des G20-Gipfels in Hamburg sind auch Menschen aus Göttingen
von Repression betroffen. Außerdem sehen wir uns aufgrund von
Gesetzesverschärfungen, wie z.B. bei den veränderten Paragrafen zum
Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie den neuen Polizeigesetzen,
immer öfter auch mit Haftstrafen konfrontiert bzw. erleben die
realistische Androhung von Knast.

Wir wollen uns mit dieser Situation konstruktiv auseinandersetzen und
Möglichkeiten solidarischen Handelns aufzeigen bzw. gemeinsam
entwickeln. Dafür haben wir eine Person aus Berlin eingeladen, die von
der eigenen Knasterfahrung berichten wird und wie Soli-Arbeit hier
unterstützend war – was hilft, was braucht es, welchen Problemen muss
sich gestellt werden und vor allem, was kann im Vorfeld/Alltag getan
werden, dass es im Fall der Fälle so gut wie eben möglich läuft?

Außerdem wird der EA Hamburg von der aktuellen Repression im
Zusammenhang mit NoG20 in Hamburg erzählen und das Ganze aus Perspektive
der Soli-Strukturen beleuchten.

Dabei möchten wir unter anderem diesen und auch euren Fragen nachgehen:
Woraus besteht Knast-Soli-Arbeit? Um was muss sich ggf. in der Knastzeit
gekümmert werden? Was braucht mensch im Knast? Welche Strukturen braucht
es für eine Soli-Gruppe? Wie kann Kontinuität aufrecht erhalten werden?
Wie kann Unterstützung nach dem Knast aussehen? Welche Form von
Öffentlichkeitsarbeit ist wichtig und hilfreich?

Dazu laden wir euch am 27. Juli um 18h ins Juzi-Café zur gemeinsamen
Diskussion ein.

https://nog20soligoe.blackblogs.org/