Knastkundgebung – Loïc muss raus!

UG Holstenglacis
Jungiusstraße/Brücke

Samstag, 15.06.2019
14:00 Uhr

Unsere Freunde und Genossen hinter den Mauern brauchen unsere Unterstützung. Wir wollen unsere Solidarität mit ihnen zum Ausdruck bringen und laut sein. Laute Musik hören und Reden, Schreien, und die Ungerechtigkeit anprangern, die aus freien Menschen aufgrund ihrer Herkunft, der sozialen Lage oder ihres politischen Engagements Gefangene gemacht hat.

Wir wollen unseren Freund Loïc grüßen! Loïc ist letztes Jahr im August
aufgrund eines internationalen Haftbefehls in Frankreich festgenommen
worden. Er soll während der Proteste gegen den G20 Gipfel an der Aktion
in der Elbchaussee beteiligt gewesen sein. Nun sitzt er in der
Holstenglacis ein und muss einen offenkundig langwierigen Prozess führen
von dem die Öffentlichkeit ausgeschlossen ist. Dies zeigt einmal mehr
den sturen Drang der Justiz junge Protestierende zu kriminalisieren.

Liebe Grüße sind auch an Musa Aşoğlu und Erdal Gökoğlu gerichtet. Ihr
Verfahren aufgrund des § 129b ist ebenfalls ein rein politischer Prozess,
der „Andersdenkende“ strafen soll. Musa wurde zu 6 Jahren und 9 Monaten
verurteilt, das Verfahren gegen Erdal neigt sich dem Ende zu.

Wir wehren uns gegen ihre Kriminalisierungsversuche!
Kommt zahlreich und unterstützt unsere Gefangenen!

Solidarisch Kämpfen!
United We Stand!

Veranstaltung: Solidarisch Kämpfen. Der Widerstand geht weiter.

Dienstag, 11. Juni 2019
Beginn, 19:00 Uhr,
Flora-Vokü
Das Duo SOKUGAYU macht Musik.

 

 

Im Zusammenhang mit der Repression nach G20 gegen Aktivist*innen wird
immer wieder von harten oder ungerechtfertigten Strafen gesprochen. Für
die Betroffenen mag das richtig sein, weist aber politisch in die
falsche Richtung. Mit der Veranstaltung wollen wir eine andere
Perspektive auftun: die Repression ist logische Folge aktiven
Widerstands gegen das kapitalischeSystem. Wir sollten nicht darüber
jammern, daß der Staat diejenigen repressiv bekämpft, die ihn angreifen
und abschaffen wollen. Solidarität heißt, die kriminalisierte Politik
fortzusetzen und auszubauen, Solidarität heißt weiterkämpfen! In diesem
Sinne plädieren wir für einen offensiven Umgang mit Repression.

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Kundgebung „Freiheit für Loic“ am 28.05.19 vor dem Strafjustizgebäude Sievekingplatz

Kundgebung „Freiheit für Loic“

28.05.2019

Von 9:00 – 16:00 Uhr

Strafjustizgebäude Sievekingplatz

Support aus Frankreich
LA NEIGE SUR HAMBOURG (FR)
Spendenaufruf (FR) für die Unterstützung von Loic

Seit dem 18.12.2018 läuft der sog. „Elbchausseeprozess“ gegen 4 Leute aus
Frankfurt/Offenbach und Loic aus Frankreich, der als einziger der
G20-Repression noch immer im Knast ist. Loic wurde Mitte August 2018
aufgrund eines von Deutschland erwirkten internationalen Haftbefehls in
Frankreich festgenommen, im Oktober 2018 nach Hamburg verschleppt und
sitzt jetzt schon seit mehr als 9 Monaten im Knast Holstenglacis in
Hamburg. Loic muß raus aus dem Knast ! Liberte pour Loic ! Unsere
Solidarität gilt allen von Repression Betroffenen, egal was sie
angeblich gemacht haben sollen. Solidarität ist unteilbar! Continue reading

Prozess am 8. Mai wegen Videokundgebung auf dem Heinrichplatz (Berlin)

Mittwoch, Mai 8, 2019 – 08:00
Kurz nach dem G20 Gipfel 2017 gab es in Berlin am Heinrichplatz eine
Videokundgebung um die Polizeigewalt in Hamburg zu thematisieren.
Beantwortet wurde dies mit drei gewaltsamen Verhaftungen im Anschluss an
die Veranstaltung.
Den Personen wird nun nach und nach der Prozess gemacht. Am 8. Mai steht
die erste Betroffene vor Gericht. Es ist mit einem unfairen Prozess und
einer sehr hohen Bewährungsstrafe zu rechnen. Daher wird ganz besonders
zur solidarischen Prozessbegleitungaufgerufen. Zudem wird es vor dem
Gericht in der Turmstraße ganztägig eine Kundgebung geben, die über
Polizeigewalt informiert.

8. Mai ab 8 Uhr Kundgebung wahrscheinlich vor dem Hauptgebäude in der
Turmstraße

9 Uhr Prozessbeginn (es kann zu langen Vorkontrollen kommen)
Kriminalgericht Moabit, Wilsnackerstr 4, Raum b131

Der Prozess wird wahrscheinlich den ganzen Tag laufen. Kommt zahlreich!

Mehr Infos: https://de.indymedia.org/node/32091

Veranstaltung: Strafe, Gefängnis, Alternativen.

30.05.19, 20:00 Uhr | antifa:debug Abend | Strafe, Gefängnis, Alternativen.

Vortrag und Diskussion mit Rehzi Malzahn

Obwohl Strafe ein Kern von Herrschaft ist, weil sie immer Institutionen
bedarf, die sie ausführen, und bedeutet, dass sich ein Individuum über
das andere erhebt, ist die Kritik der Strafe und des Gefängnisses als
zentrale Strafinstitution moderner Gesellschaften in linken Kreisen eine
Seltenheit. Noch weniger als über Strafe und Gefängnis wird aber über
mögliche Alternativen gesprochen, geschweige denn Entsprechendes
ausprobiert.

An diesem Abend wollen wir darüber sprechen, was Strafe eigentlich ist,
warum wir strafen und was Kriminalisierung bedeutet. Gleichermaßen soll
es darum gehen, Möglichkeiten eines anderen Umgangs mit «Delinquenz» und
schmerzhaften Konflikten zu diskutieren.

Rehzi Malzahn hat im Herbst beim Schmetterling Verlag den Sammelband
»Strafe und Gefängnis. Theorie, Kritik, Alternativen. Eine Einführung«
herausgegeben. Sie hat sich viele Jahre an der Anti-Knast-Demonstration
zu Sylvester in Köln beteiligt und arbeitet seit mehreren Jahren zu
verschiedenen Formen gewaltarmer Konfliktbewältigung, darunter auch im
Kontext von »Justiz«.

Rehzi Malzahn
Autorin, Publizistin, Aktivistin
Herausgeberin: Dabei Geblieben – Aktivist*innen erzählen vom Älterwerden
und Weiterkämpfen (Unrast 2015)
Herausgeberin: Strafe und Gefängnis. Theorie, Kritik, Alternativen. Eine
Einführung (Schmetterling 2018)

Donnerstag, 30.05.2019, 20:00 Uhr, Rote Flora
im Rahmen des antifa:debug Abends (rauchfrei)
in Kooperation mit „Solidarisch Kämpfen!“ in „United We Stand!“

https://antifadebug.blackblogs.org/archive/215

Unsere Solidarität gegen ihren Knast

Kundgebung hinterm Knast Holstenglacis Jungiusstraße/ Brücke
Sa. 18.05., 14:00 Uhr

Unsere Freunde und Genossen hinter den Mauern brauchen unsere
Unterstützung. Wir wollen unsere Solidarität mit ihnen zum Ausdruck
bringen und laut sein. Laute Musik und Reden hören, schreien und die
Ungerechtigkeit anprangern, die aus freien Menschen aufgrund ihrer
Herkunft, der sozialen Lage oder ihres politischem Engagements Gefangene
gemacht hat. Wir wollen unseren Freund Loïc grüßen! Loïc ist letztes
Jahr im August aufgrund eines internationalen Haftbefehls in Frankreich
festgenommen worden. Er soll während der Proteste gegen den G20 Gipfel an
der Aktion in der Elbchaussee beteiligt gewesen sein. Nun sitzt er in
der Holstenglacis ein und muss einen offenkundig langwierigen Prozess
führen, von dem die Öffentlichkeit ausgeschlossen ist. Dies zeigt einmal
mehr den sturen Drang der Justiz, junge Protestierende zu
kriminalisieren. Liebe Grüße sind auch an Musa Aşoğlu und Erdal Gökoğlu
gerichtet. Ihr Verfahren aufgrund des § 129b ist ebenfalls ein rein
politischer Prozess, der „Andersdenkende“ strafen soll.

Wir wehren uns gegen ihre Kriminalisierungsversuche! Kommt zahlreich und unterstützt unsere Gefangenen! Solidarisch kämpfen! United We Stand! Knastkundgebung UG Holstenglacis Jungiusstraße/Brücke Samstag, 18.05.2019, 14:00 Uhr

Infoveranstaltung zum Stand der Repression nach G20

Samstag | 04.05.2019 | 18 Uhr | Juzi, Bürgerstraße 41, Göttingen
mit EA Hamburg & EA Freiburg

Neben einem kurzen Einblick in den aktuellen Stand der Repression gegen
Genoss_innen aus Göttingen, werden Genoss_innen vom EA Hamburg und EA
Freiburg uns vom aktuell laufenden Elbchaussee-Prozess berichten, über
den Stand der Repression gegen indymedia linksunten erzählen und uns
einen Überblick über die G20 Repression fast zwei Jahre nach G20 in
Hamburg geben.

https://nog20soligoe.blackblogs.org/2019/04/18/stand-der-repression-nach-g20-04-05-2019-juzi/

Prozesserklärung vom 1. Verhandlungstag gegen eine Stuttgarter NoG20-Aktivistin

Prozesserklärung vom 4.4.2019:

Ich bin heute hier angeklagt, weil ich mich an den Protesten gegen den G20-Gipfel in Hamburg beteiligt habe. Zum Hintergrund des Prozesses möchte ich nun ein paar Worte verlieren:

Ja, ich war eine der zigtausenden, die vielfältig gegen den G20 Gipfel protestiert haben – und ich werde auch wieder auf die Straße gehen wenn die Vertreter der mächtigsten 20 Staaten der Welt sich treffen, um sich darüber auszutauschen, wie sie ihre Wirtschafts- und Machtpolitik weiter ausbauen können. Als Gastgeberin setzte sich Angela Merkel mit den Trumps, Erdogans und saudischen Scheichs an einen Tisch, um in engem Kreis auszuhandeln wie sie ihre Interessen nach noch mehr Einflusssphären, nach der Bewahrung und Absicherung der herrschenden Wirtschaftsverhältnisse am besten umsetzen können.

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